Mit einem bildstarken, symbolischen Hürdenlauf machten Ärzte, Zahnärztinnen, Tierärzte, Chiropraktorinnen sowie Apotheker deutlich, wie anspruchsvoll ihr Arbeitsalltag geworden ist. Zunehmende Bürokratie, fehlende Ausbildungsplätze und Medikamentenengpässe werden immer häufiger zu Hindernissen, die auch die Versorgung unter Druck setzen. Organisiert wurde die Aktion vor dem Bundeshaus von fünf Berufsverbänden: SSO, ChiroSuisse, FMH, GST und pharmaSuisse.
Als Vertreter des SSO Zentralvorstands waren Jean-Philippe Haesler, Olivier Marmy und Christoph Senn vor Ort. SSO Präsident Jean-Philippe Haesler betonte in seiner Ansprache die Anliegen der Zahnärzteschaft, etwa die wachsende Bürokratie. Mittlerweile wenden Zahnarztpraxen rund einen Arbeitstag pro Woche für administrative Arbeiten und Dokumentationspflichten auf. Im Anschluss übergaben die fünf Berufsverbände ihren gemeinsamen Forderungskatalog an die Vorsitzenden der zuständigen Kommissionen im Stände- und Nationalrat. Es war mehr als ein symbolischer Akt: Politik und Behörden nahmen die Anliegen der fünf Berufsverbände wahr. Das eidgenössische Departement des Innern EDI reagierte im Nachgang mit einem offiziellen Antwortschreiben. Verschiedene nationale und regionale Medien berichteten über die Aktion und machten so die Anliegen der Gesundheitsfachpersonen auch in der Öffentlichkeit sichtbar.