Kommende Fortbildungen – Ihre Agenda.
PA pro - Prophylaxe-Intensivtraining für Fortgeschrittene
Dieser Kurs bringt Sie und Ihre Praxis auf den neuesten Stand. Neben einem Update theoretischer Grundlagen integriert das Kurskonzept praktische Übungen im Phantom und in der Klinik. Wir fokussieren uns auf moderne Triage-Entscheidungen und Behandlungstaktiken, die in einem modernen, teamorientierten Prophylaxe-Konzept mittlerweile unverzichtbar sind.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der effektiven Anwendung individueller Mundhygieneinstruktionen und -motivation sowie dem Management von Risikofaktoren. Das Sondieren und schonende Reinigungsverfahren, insbesondere die Nutzung von Pulverwasserstrahlgeräten, werden ausführlich behandelt. Auch die Rolle der Implantatzahnmedizin und deren Besonderheiten in der primären Prophylaxe sind Teil der Kursreihe.
Für den erfolgreichen Abschluss dieser universitären Fortbildungsreihe und den Erhalt eines Zertifikats sind ein vertiefendes Selbststudium und Üben im Rahmen einer Dokumentation eines definierten Spektrums von Fällen in Ihrer Praxis erforderlich.
Die Teilnehmenden erhalten neben dem Kurszertifikat ebenfalls ein GBT-Zertifikat von EMS sowie ein Diplom von Deppeler zur Schleiftechnik.
Die Unterlagen für die Dokumentation erhalten Sie am ersten Kurstag.
Voraussetzung: Praktische Erfahrung von mindestens 3 Jahren bei einem Mindestpensum von 50%
Arbeit in einer Prophylaxe-orientierten Praxis, wo Dentalhygieniker:innen und Zahnärzt:innen mit der PA zusammenarbeiten
Möglichkeit einer betreuten und überwachten Arbeit an Patienten (Testatpflicht)
Zielpublikum: Prophylaxeassistent:innen mit entsprechender Ausbildung in der Schweiz
Ziele: - Update der neuen Klassifikation und der Leitlinien
- Grundlagen-Kenntnisse gingivaler/mukosaler Befunderhebung und Diagnostik
- Praktisches Üben der Befunderhebung inklusive qualitativen Sondierens
- Triage-Entscheide und Behandlungstaktik in der Primordial-, Primär- und Sekundärprophylaxe
- Risikofaktoren und -Management
- Mundhygieneinstruktion und -Motivation
- Bedarfs- und bedürfnisorientierter Einsatz professioneller Reinigungsverfahren inklusive Pulverstrahlgeräte
- GBT und andere Konzepte
- Bestimmung des Recalls
- Schnittstellen zwischen Prophylaxe und Dentalhygiene im Team
Kurstage: Freitag, 21. August 2026, Samstag, 05. September 2026, Samstag, 14.November 2026 Anrechenbare Fortbildungszeit: 24 h Kosten Vollpreis : CHF 1300.– / Kaffeepausen und Mittagessen inbegriffen
Das grosse 1x1 der Oralchirurgie
Die meisten Kolleginnen und Kollegen haben nur sehr wenig Erfahrung darüber, was man alles mit Weichgewebe in der
Oralchirurgie machen kann.
Der Kurs soll Zahnärztinnen und Zahnärzten mit zahnärztlich-chirurgischer Erfahrung mehr Sicherheit geben im Bereich
des Weichgewebemanagements. Was ist ein Spaltlappen, welches Potential hat Bindegewebe, wie wird eine
Kieferhöhle verschlossen, was genau macht man mit einem Punch, was ist ein Roll-Lappen, was ein palatinaler Rotationslappen
und welche Indikationen haben all diese Techniken? Der Kurs soll die Wahrnehmung solcher Techniken in
den Vordergrund bringen und am Ende die Möglichkeit bieten, Weichgewebechirurgie am Schweinekiefer dann selber
auszuprobieren.
Hands-on am Schweinekiefer:
• Punch-Technik
• Plastische Deckung der Kieferhöhle mittels Rehrmann-Plastik
• Palatinaler Rotationslappen und Roll-Lappen am Schweinekiefer
Fortbildungsstunden: 4 Kosten: CHF 350 In Kombination mit dem Kurs «Das kleine 1x1 der Oralchirurgie»: CHF 600 Anmeldung via L&H Kongressadministration
Fortbildungskurs: Seitenzahnrestaurationen mit Komposit
Thema dieser theoretischen und praktischen Fortbildung ist es Ihnen den Lückenschluss, die Restauration profunder approximaler Läsionen und grosse Höckeraufbauten mit Komposit näher zu bringen. Der praktische Teil findet in Kleingruppen im Rotationsprinzip statt.
Kurstyp: Theoretischer und praktischer Kurs Kursgebühr: CHF 420.00 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Kurszertifikat (5h).
Vom Kleinkind zum Teenager - Aktuelle Behandlungskonzepte
Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen stellt Behandlerinnen und Behandler
vor besondere Herausforderungen. Wachstum und Entwicklung, altersabhängige
Krankheitsbilder sowie die enge Zusammenarbeit mit benachbarten Fachdisziplinen
und den Eltern erfordern spezifisches Fachwissen und ein interdisziplinäres
Behandlungskonzept mit einem hohen Mass an Einfühlungsvermögen. Gleichzeitig
ermöglichen moderne diagnostische und therapeutische Verfahren eine zunehmend
individualisierte und schonende Versorgung junger Patientinnen und Patienten
Im Rahmen des Symposiums werden aktuelle Erkenntnisse und praxisrelevante Behandlungskonzepte aus der pädiatrischen Zahnmedizin und der Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie vorgestellt. Die Themen reichen von Zahnunfällen und Entwicklungsstörungen über Lippen-Kiefer-Gaumenspalten bis hin zu modernsten chirurgischen Therapieverfahren bei Kindern und Jugendlichen. Ziel der Veranstaltung ist es, bewährte Strategien sowie neue Entwicklungen für den klinischen Alltag aufzuzeigen und den interdisziplinären Austausch zu fördern