Kommende Fortbildungen – Ihre Agenda.
Das grosse 1x1 der Oralchirurgie
Die meisten Kolleginnen und Kollegen haben nur sehr wenig Erfahrung darüber, was man alles mit Weichgewebe in der
Oralchirurgie machen kann.
Der Kurs soll Zahnärztinnen und Zahnärzten mit zahnärztlich-chirurgischer Erfahrung mehr Sicherheit geben im Bereich
des Weichgewebemanagements. Was ist ein Spaltlappen, welches Potential hat Bindegewebe, wie wird eine
Kieferhöhle verschlossen, was genau macht man mit einem Punch, was ist ein Roll-Lappen, was ein palatinaler Rotationslappen
und welche Indikationen haben all diese Techniken? Der Kurs soll die Wahrnehmung solcher Techniken in
den Vordergrund bringen und am Ende die Möglichkeit bieten, Weichgewebechirurgie am Schweinekiefer dann selber
auszuprobieren.
Hands-on am Schweinekiefer:
• Punch-Technik
• Plastische Deckung der Kieferhöhle mittels Rehrmann-Plastik
• Palatinaler Rotationslappen und Roll-Lappen am Schweinekiefer
Fortbildungsstunden: 4 Kosten: CHF 350 In Kombination mit dem Kurs «Das kleine 1x1 der Oralchirurgie»: CHF 600 Anmeldung via L&H Kongressadministration
Vom Kleinkind zum Teenager - Aktuelle Behandlungskonzepte
Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen stellt Behandlerinnen und Behandler
vor besondere Herausforderungen. Wachstum und Entwicklung, altersabhängige
Krankheitsbilder sowie die enge Zusammenarbeit mit benachbarten Fachdisziplinen
und den Eltern erfordern spezifisches Fachwissen und ein interdisziplinäres
Behandlungskonzept mit einem hohen Mass an Einfühlungsvermögen. Gleichzeitig
ermöglichen moderne diagnostische und therapeutische Verfahren eine zunehmend
individualisierte und schonende Versorgung junger Patientinnen und Patienten
Im Rahmen des Symposiums werden aktuelle Erkenntnisse und praxisrelevante Behandlungskonzepte aus der pädiatrischen Zahnmedizin und der Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie vorgestellt. Die Themen reichen von Zahnunfällen und Entwicklungsstörungen über Lippen-Kiefer-Gaumenspalten bis hin zu modernsten chirurgischen Therapieverfahren bei Kindern und Jugendlichen. Ziel der Veranstaltung ist es, bewährte Strategien sowie neue Entwicklungen für den klinischen Alltag aufzuzeigen und den interdisziplinären Austausch zu fördern
Klinische Knacknüsse – Therapie von Komplikationen als Falldiskussion
Die Fortbildungsreihe «Klinische Knacknüsse in der Zahnmedizin» bietet Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie Zahntechniker:innen praxisnahe Einblicke in komplexe, oft herausfordernde Fälle aus dem klinischen Alltag. Ziel ist es, schwierige Diagnosen und Behandlungsstrategien zu beleuchten und das Wissen in speziellen Fachbereichen zu vertiefen. Durch Fallbeispiele und interaktive Diskussionen werden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, die sich direkt im Praxisalltag umsetzen lassen.
Die Therapie von Komplikationen stellt in der rekonstruktiven Zahnmedizin eine grosse Herausforderung dar und erfordert ein strukturiertes, evidenzbasiertes Vorgehen. In dieser Falldiskussion werden diagnostische Überlegungen, therapeutische Optionen und interdisziplinäre Entscheidungsprozesse anhand von klinischen Beispielen analysiert. Der Fokus liegt darauf, Risikofaktoren zu erkennen, adäquate Interventionsstrategien abzuleiten und den Verlauf kritisch zu evaluieren. Die Fallanalyse zeigt, wie ein systematisches Management nicht nur zur erfolgreichen Behandlung beiträgt, sondern auch als Grundlage für zukünftige Prävention und Qualitätssicherung dient.
Zielpublikum: Prothetisch tätige Zahnärzt:innen und Zahntechniker:innen
Hinweise: Anrechenbare Fortbildungszeit: 2.5 h
Kosten Zahnärzt:innen: CHF 220.– / *CHF 380.– Zahntechniker:innen: CHF 180.– / *CHF 300.– Assistenzzahnärzt:innen: CHF 180.– / *CHF 300.– Lernende: CHF 35.– *Abo für 2 Abende Dieser Kurs ist im Abo buchbar mit dem Kurs «Klinische Knacknüsse – Provisorische Versorgungen als Falldiskussion mit Zahntechnik» vom 05.05.2026.
Zürcher Zahntraumasymposium
Dislokationsverletzungen im bleibenden Gebiss treten im klinischen Alltag meist plötzlich und unerwartet auf und erfordern eine rasche und strukturierte Befundung sowie eine notfallmässige Erstversorgung. Besonders bei Dislokationsverletzungen wie Avulsion, lateraler Dislokation, Extrusion und Instrusion ist die Initialversorgung ein entscheidender prognostischer Faktor für den Zahnerhalt. Am Zahntraumasymposium 2026 stehen genau diese Verletzungsmuster im Fokus. Anhand aktueller Leitlinien, Fallbeispiele und praxisnaher Empfehlungen soll vermittelt werden, wie eine strukturierte Erstbeurteilung und Notfallbehandlung im bleibenden Gebiss idealerweise erfolgt – Kompetenzen, die jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt im klinischen Alltag sicher beherrschen sollte.
Kosten – Apéro inbegriffen Vollpreis : CHF 290.–