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Update zur Schulzahnpflege – Newsletter vom 28. August 2020

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Schuluntersuche: Die Schulzahnuntersuchungen sollen erst nach Beginn des Präsenzunterrichtes durchgeführt werden. Werden die Kinder in Einzeluntersuchung untersucht, ist alle 45 Minuten eine 15-minütige Lüftungspause angezeigt. Bei klassenweiser Reihenuntersuchung gilt das gleiche Prozedere. Im Wartezimmer soll nicht die ganze Klasse warten, sondern max. 5 Kinder aus der gleichen Klasse. Da Kinder gemäss BAG keine hohe Ansteckungsrate haben, ist das zu verantworten. Die Kinder befinden sich auch zusammen in einem Klassenraum. Für die Schuluntersuche besteht eine gesetzliche Verpflichtung und diese ist zu vollziehen.

Der Zeitpunkt für die Untersuchungen sollte idealerweise nicht gerade kurz nach der Rückreise aus dem Urlaub und mit Schulbeginn ausgewählt werden (Ferienkontakte mit notwendiger Karenzfrist). Die individuellen Gegebenheiten der einzelnen Kantone/Gemeinden und Schulen sind zu berücksichtigen. Die Schutzkonzepte sind auch bei Schuluntersuchen und den nachfolgenden Behandlungen strikte umzusetzen.

Prophylaxeunterricht der SZPI: Die Klassenbesuche mit Lektionen zu mundgesundheitsrelevanten Themen sollen wie geplant, im normalen Rhythmus durchgeführt werden. Die Regelungen betreffend Zahnputzübungen können kantonal unterschiedlich sein.  Das Vorgehen soll mit dem Kantonszahnarzt, der Gemeinde und der Schulleitung abgesprochen werden. Alternativ zum Zähneputzen kann ein theoretischer Input zur Zahnputztechnik (gem. Systematik des Zähnebürstens) gemacht werden. Die Schulzahnpflege-Instruktorinnen SZPI halten sich strikt an die für Schulen geltenden Hygiene- und Schutzmassnahmen, analog der Lehrpersonen. Um diese Massnahmen einhalten zu können, müssen vorgängig die Möglichkeiten für den Bezug/Gebrauch von Schutzmaterial mit der Schulleitung abgeklärt werden.


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