Dossier: Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Wichtige Links

Hier finden Sie wichtige Formulare und Websites rund um die COVID-19-Pandemie.

Immer informiert: Rubrikseiten Corona-Virus des BAG

Das Bundesamt für Gesundheit BAG berichtet auf seiner Website laufend über die aktuelle Situation – national und international. Zahnärzte und andere Gesundheitsfachpersonen erhalten hier Fachinformationen.

07.08.2020

Schwangere gehören neu zur Risikogruppe

Aufgrund der aktuell vorliegenden Erkenntnisse ist das BAG in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) zum Schluss gekommen, dass schwangere Frauen zu den besonders gefährdeten Personen gehören.

Der Rechtsdienst SSO hat dazu ein Merkblatt (PDF, 138 KB) verfasst.

29.07.2020

Belüftung von Behandlungszimmern: Neue Fragen und Antworten

Kann man die Aerosole inkl. Coronavirus mit Hepafilter herausfiltern? Desinfektion von Filter? Filterwechsel? Kann man das Coronavirus in den Aerosolen mit UV-Licht abtöten? Wäre das Luft-Ionisationsverfahren eine Möglichkeit die Coronaviren im Aerosol abzutöten? Die SSO ist nicht in der Lage, diese Fragen zu beantworten, da vieles noch im Unklaren liegt. Die Relevanz solcher Geräte, bzw. die Validierung neuer Verfahren ist von den Herstellern nachzuweisen.

Welches Umwälzungs-Volumen wäre nötig für Arbeitszimmer? Laut Schutzkonzept VKZS/SSO darf in Praxisräumen ohne Fenster oder ohne automatische Belüftung nicht behandelt werden. Bei aerosol-generierenden Massnahmen muss eine vollständige Umlüftung (Erneuerung der gesamten Raumluft) innerhalb von 15 Minuten gewährleistet werden.

Kann man die Klimaanlage mit gutem Gewissen betreiben? Ja, die Klimaanlagen und Lüftungsanlagen können betrieben werden, wenn die Instandhaltung gemäss Herstellerangaben durchgeführt wird. Die Klimaanlage kann auch geprüft werden. Dabei wird geprüft, ob die Luft nach Austritt aus der Klimaanlage mehr kontaminiert ist als vor dem Eintritt in die Klimaanlage.

16.07.2020

Vernehmlassung zum COVID-Geschäftsmietengesetz

Die SSO setzt sich anlässlich des Vernehmlassungsverfahrens zum COVID-Geschäftsmietengesetz für Mietzinsreduktionen bei den Zahnarztpraxen ein.

» zur Stellungnahme (PDF, 608 KB)

06.07.2020

Achtung: Frist für Anmeldung eines möglichen «Corona-Erwerbsersatzes»

Selbstständigerwerbende haben möglicherweise Ansprüche auf einen «Corona-Erwerbsersatz», unabhängig vom Einkommen. Dies gemäss der vom Bundesrat erlassenen «COVID-19-Verordung Erwerbsausfall». Die FMH, SSO, GST und ChiroSuisse begleiten Pilotprozesse, um die Rechmässigkeit und Auslegung der Verordnung gerichtlich prüfen zu lassen. Leistungsgesuche müssen in jedem Fall bis spätestens am 16. September eingereicht werden.

» Mitteilung zum Corona-Erwerbsersatz (PDF, 47 KB)

Reduktion der Geschäftsmieten während der Corona-Krise

Es ist nicht zu erwarten, dass die Zahnärzteschaft in den Genuss einer Mietzinsreduktion wegen reduziertem Betrieb während der Corona-Krise gemäss der COVID-19-Verordnung kommt. Die SSO empfiehlt daher, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen.

» Informationen zur Reduktion der Geschäftsmieten (PDF, 36 KB)

Reisen in Risikogebiete

Darf ein Arbeitgeber Ferien in bestimmten Ländern verbieten? Wer bezahlt die Quarantäne-bedingten Lohnausfälle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Der Rechtsdienst der SSO hat zahlreiche Fragen rund um die Thematik «Reisen in Risikogebiete» zusammengestellt und beantwortet.

» zu den FAQ: Reisen in Risikogebiete (PDF, 52 KB)

Wer bezahlt die Hygienemasken für den öffentlichen Verkehr?

Seit Montag, 6. Juli 2020, gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Muss der Arbeitgeber für die Kosten der Hygienemasken aufkommen? In der Regel gehört der Arbeitsweg nicht zur Arbeitszeit, und der Arbeitgeber muss nicht für die Masken aufkommen. Gilt der Arbeitsweg hingegen als Arbeitszeit, so trägt der Arbeitgeber die Kosten für die Hygienemasken seiner Arbeitnehmer.

» Informationen zur Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr für Arbeitgeber (PDF, 67 KB)

Jetzt Lagerbestände prüfen

Die SSO empfiehlt allen Mitgliedern, jetzt die eigenen Lagerbestände an Hygienemasken, Handschuhen und weiterer Schutzkleidung zu prüfen und aufzustocken. Es gilt, auf eine mögliche zweite Pandemiewelle vorbereitet zu sein. Die SSO kann nicht Stellung nehmen zu Qualitätsfragen einzelner Hersteller von Schutzkleidung. Dies obliegt der Verantwortung des Praxisinhabers.

29.05.2020

Schutzkonzept VZKS/SSO überarbeitet

Die Kantonszahnärzte haben – mit Unterstützung der SSO – ein neues Positionspapier erarbeitet und dieses gestern verabschiedet. Ab dem 2. Juni 2020 gelten neue Bestimmungen für zahnärztliche und dentalhygienische Behandlungen. So dürfen Zahnärzte und Dentalhygienikerinnen unter Auflagen wieder mit Ultraschall und Airflow arbeiten. Das Positionspapier ist eine momentane Handlungsvorgabe, das auf der aktuellen Lage basiert. Es kann jederzeit geändert, ergänzt oder widerrufen werden. Vorbehalten bleiben weitere kantonale Vorgaben.

» Positionspapier VKZS/SSO Version 4 (Schutzkonzept) (PDF, 116 KB)

Bundesrat lockert Corona-Massnahmen

Ab 6. Juni werden die Massnahmen gegen das Coronavirus gelockert. Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen sind erlaubt. Freizeitbetriebe und touristische Angebote können wieder öffnen. Der Bundesrat hat zudem entschieden, die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz auf den 19. Juni 2020 zu beenden.

» Mitteilung des Bundesrats

12.05.2020

SSO-Basis fordert Lockerung der Fortbildungspflicht für 2020

SSO-Mitglieder verpflichten sich zur jährlichen Fortbildung. In der aktuellen Situation ist dieser Pflicht schwierig nachzukommen. Die Delegierten der SSO haben deshalb einen Antrag gutgeheissen, der für 2020 eine Lockerung der Fortbildungspflicht verlangt. Die SSO kann die Lockerung aber nicht einseitig gutheissen. Es braucht zwingend die Zustimmung der Tarifpartner. Diesen wird nun der Beschluss mit der gestellten Forderung vorgelegt. Bis auf Weiteres gilt die übliche Fortbildungspflicht. Die SSO wird umgehend informieren, sobald sie von den Tarifpartnern Rückmeldung erhalten hat.

07.05.2020

Ende der Aufschiebung der IV-Fristen

Da vor allem stationäre kieferchirurgische Eingriffe normalerweise erst kurz vor dem 20. Altersjahr des Versicherten durchgeführt werden, hatte das BSV bekanntlich für die Zeit der durch den Bundesrat erlassenen ausserordentlichen Lage eine Fristverlängerung für Eingriffe zu Lasten der IV über das 20. Altersjahr hinaus verfügt. Diese Fristaufschiebung wurde aufgrund der gelockerten Massnahmen per 30.4.2020 wieder aufgehoben. Unter Berücksichtigung der Frist von 6 Monaten müssen somit alle entsprechenden Leistungen, die aufgrund der Notmassnahmen des Bundes nicht vor dem 20. Altersjahr des Versicherten durchgeführt werden konnten, spätestens bis am 31.10.2020 erbracht worden sein.

24.04.2020

Katalog mit den häufigsten Fragen (FAQ) zum gemeinsamen Schutzkonzept von VKZS und SSO

Wir haben einen Katalog mit den häufigsten Fragen (FAQ) erstellt. Er enthält Fragen zur Praxishygiene in der Pandemie, aber auch wirtschaftliche, rechtliche sowie organisatorische Fragestellungen. Der Katalog sowie weitere Dokumente können im passwortgeschützten Mitgliederbereich der SSO-Website heruntergeladen werden (www.sso.ch > Absatz «Schutzkonzept»)

Haben SSO-Mitglieder Fragen zum Schutzkonzept? Wir haben für Ihre Anliegen eine eigene Mailadresse eingerichtet: schutzkonzept@sso.ch

Dentaleinheiten durchspülen

Zum Teil sind jetzt Wasserinstallationen bzw. Dentaleinheiten in den Zahnarztpraxen über mehrere Wochen kaum genutzt worden, was die Bildung von Biofilmen und die Vermehrung von Mikroorganismen fördert. Deshalb rät das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), dass Praxen ihre Wasserinstallationen vor Inbetriebnahme zwingend gründlich durchspülen. Auch die Qualitätsleitlinien der SSO zur Praxishygiene (PDF, 376 KB) empfehlen, dass «am Morgen und nach längeren Arbeitsunterbrüchen Wasser aus allen Zapfstellen während mindestens 3 Minuten vorlaufen gelassen wird.»

22.04.2020

«Das Schutzkonzept VKZS/SSO ist individuell umzusetzen»

Das gemeinsame Schutzkonzept (PDF, 229 KB) der Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz (VKZS) und der SSO gibt einen Rahmen für die Wiederaufnahme des zahnärztlichen Betriebs während der Pandemie vor. Das BAG hat mittlerweile mitgeteilt, dass es das Schutzkonzept SSO/VKZS als geeignet erachtet, um das Übertragungsrisiko in den Zahnarztpraxen zu minimieren. Strikte Vorgaben wurden bewusst vermieden. Das Schutzkonzept trägt der individuellen Praxissituation Rechnung. Jeder Praxisinhaber, jede Praxisinhaberin ist selbst verantwortlich, das Konzept in der Praxis umzusetzen und – zum Schutze der Patienten und des Praxisteams – alle nötigen Vorkehrungen zu treffen. Die SSO erarbeitet dazu gegenwärtig ein Merkblatt mit den häufigsten Fragen (FAQ).

Corona-Anamnesebogen

Die SSO hat mit Unterstützung der universitären Zahnkliniken ein Muster eines Corona-Anamnesebogens erarbeitet. Alle SSO-Mitglieder können das Muster als offene Word-Datei im Mitgliederbereich der SSO-Website herunterladen. » zum Corona-Anamnesebogen (PDF, 143 KB)

Corona-Erwerbsausfall: SSO und Verband freier Berufe verlangen Nachbesserung

Bislang erhalten nur Selbständigerwerbende Entschädigungen für Erwerbsausfälle, deren AHV-pflichtiges Einkommen im vergangenen Jahr unter 90’000 Franken lag. Diese Regelung schliesst viele Selbständigerwerbende von der Hilfeleistung aus. Deshalb hat die SSO via Ständerat Pirmin Bischof, Präsident des Verbands freier Berufe, auf politischer Ebene interveniert. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) (PDF, 84 KB) sowie die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) (PDF, 58 KB) verlangen nun vom Bundesrat die Aufhebung der bestehenden Einkommensgrenze.

Schutzmasken

Die SSO hat ein weiteres Schreiben an die Behörden betreffend Schutzmasken gerichtet. Wie viele Schutzmasken in der Schweiz zurzeit verfügbar sind, ist unklar. Die Beschaffungslage scheint sich aber zu entspannen. Die SSO hat die zuständigen Behörden (Bundesamt für Gesundheit, Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung, Armeeapotheke und kantonale Gesundheitsbehörden) erneut aufgefordert, dafür zu sorgen, dass auch die Zahnärzteschaft mit Schutzmasken aus offiziellen Depots versorgt wird. Beim Dentalhandel hat die SSO bereits verschiedentlich nachgehakt. Teilweise haben auch kantonale SSO-Sektionen und Fachgesellschaften die Initiative ergriffen und für ihre Mitglieder Schutzmaterial erworben.

Neustart Behandlungen in Zahnarztpraxen und Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

Wie gross die Nachfrage nach zahnärztlichen Behandlungen und Kontrollen ab dem 27. April 2020 sein wird, lässt sich nicht abschätzen. Die SSO macht intensiv Medienarbeit in allen Landesteilen, um der Bevölkerung und den Patienten aufzuzeigen, dass Behandlungen sicher sind. Doch das Einhalten des Schutzkonzepts und die beschränkte Anzahl an Hygienemasken werden die Auslastung der Zahnarztpraxen limitieren. Es wird somit zu Beginn möglicherweise noch nicht das gesamte Praxispersonal benötigt. Jeder Praxisinhaber muss deshalb selber abschätzen, wieviel Personal er braucht. Tatsache bleibt, dass die Kurzarbeitsentschädigung nur für den Teil geltend gemacht werden kann, für welchen aufgrund der aktuellen Situation nicht gearbeitet werden kann. Ist der Arbeitsausfall, insgesamt über sämtliche Mitarbeiter gerechnet, kleiner als 10 Prozent, so erlischt der Anspruch auf KAE.

21.04.2020

Zahnärztliche Behandlungen sind wieder zugelassen

Zahnarztpraxen sind ab dem 27. April 2020 wieder für Patientinnen und Patienten geöffnet. Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO hat zusammen mit der Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz (VKZS) ein umfassendes Schutzkonzept (PDF, 229 KB) erstellt, das eine Wiederaufnahme der klinischen Tätigkeiten in Zahnarztpraxen ermöglicht.

Zahnärztliche Behandlungen und Kontrollen sind ab dem 27. April 2020 - unter Anwendung von besonderen Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus - wieder zugelassen. Dies hat der Bundesrat am 16. April 2020 bekannt gegeben. Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO begrüsst den Entscheid. Damit ist die zahnmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Schweiz wieder sichergestellt.

Olivier Marmy, Zentralvorstandsmitglied der SSO dazu: «Die orale Gesundheit spielt eine wichtige Rolle für den gesundheitlichen Gesamtzustand. Nach sechs Wochen verordneter Beschränkung auf dringliche Notfallbehandlungen ist es höchste Zeit, dass die Patienten wieder ihren Bedürfnissen entsprechend behandelt werden können, um Zahnschäden vorzubeugen.»

Um die Gesundheit der Patienten und des Praxispersonals zu schützen und das Ansteckungsrisiko zu verhindern, hat die SSO zusammen mit der Vereinigung der Kantonszahnärzte und Kantonszahnärztinnen der Schweiz (VKZS) ein umfassendes Schutzkonzept mit konkreten Massnahmen erstellt. Es steht allen Zahnärztinnen und Zahnärzten zur Verfügung. Die Massnahmen wurden zusammen mit wissenschaftlichen Experten erarbeitet und beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die bereits unter normalen Bedingungen strengen Hygienestandards wurden mit zusätzlichen Massnahmen wie Triage von Risikopatienten oder Social Distancing im Wartezimmer verstärkt. Dass die Behörden jetzt die Wiederaufnahme der zahnärztlichen Behandlungen ermöglichen, zeigt, dass das Schutzkonzept überzeugt hat.

Patientinnen und Patienten dürfen darauf vertrauen, dass die SSO-Zahnärztinnen und -Zahnärzte die Massnahmen vor und während der Behandlung professionell umsetzen. «Unser Berufsstand stellt das Wohl der Patienten ins Zentrum», so Marmy.«Als medizinische Fachpersonen wenden wir die hygienischen Massnahmen strikte an. Die SSO-Zahnärzte sind für ihre Patienten da und ihre Praxen sind sicher.»

14.04.2020

Positionspapier der Kantonszahnärzte unterstützt SSO-Schutzkonzept «Smart Restart»

Die SSO tut alles, damit ab dem 27. April 2020 zahnärztliche Behandlungen gemäss dem Schutzkonzept «Smart Restart unter COVID-19-Pandemie» wieder erbracht werden können. Ziel ist, auch in Zeiten des COVID-19-Notrechts die zahnmedizinische Versorgung in der Schweiz sicherzustellen. Dazu braucht es im Rahmen der Lockerung des Notrechts eine verantwortungsvolle Wiederaufnahme der Tätigkeiten in den Zahnarztpraxen. Die Sicherheit von Patientinnen und Patienten ebenso wie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den zahnärztlichen Praxen ist dabei oberstes Gebot.

Der Entscheid über den Zeitpunkt eines «Smart Restart» in Zahnarztpraxen liegt beim Bundesrat. Daher ist die Unterstützung des Schutzkonzepts durch die Kantonszahnärzte als Behördenvertreter entscheidend. Die Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz (VKZS) hat heute ihr eigenes Positionspapier an Daniel Koch, Beauftragter BAG COVID-19, geschickt. Dieser hat sowohl den Empfang des Konzepts der VKZS als auch des SSO-Schutzkonzepts bestätigt. Das VKZS-Konzept stimmt in allen wesentlichen Punkten mit dem SSO-Schutzkonzept «Smart Restart» überein. Das VKZS-Konzept wie auch dasjenige der SSO gehen beide in Richtung einer Wiederaufnahme der Aktivitäten mit so wenig Einschränkungen für den Behandler wie möglich. Wir bitten um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt das Schutzkonzept «Smart Restart unter COVID-19-Pandemie» nicht publizieren können: Zusammen mit der VKZS gilt es jetzt, unsere Position überzeugend darzulegen, und das kann nicht öffentlich geschehen. Die SSO-Mitglieder werden rechtzeitig über die Inhalte des Konzepts informiert und mit Hilfestellungen bedient.

Von SSO-Mitgliedern und -Kadern haben wir in den letzten Tagen zahlreiche Inputs erhalten, welche wir prüfen und wo immer zielführend in unsere Strategie einfliessen lassen. Es gilt nun, die Entscheidung des Bundesrates abzuwarten und dann die Situation zu bewerten. Vom Bundesrat erwarten wir diese Woche auch eine Zusicherung, dass selbständigerwerbende Zahnärztinnen und Zahnärzte für ihre Erwerbsausfälle angemessen entschädigt werden. Ohne solche Massnahmen ist die zahnmedizinische Grundversorgung in der Schweiz gefährdet.

09.04.2020

Verbände fordern vom Bundesrat Massnahmen

Die SSO interveniert wiederholt zusammen mit dem Schweizerischen Gewerbeverband (sgv/usam) und dem Schweizerischen Verband freier Berufe (SVFB/USPL). Die Verbände fordern vom Bundesrat, jetzt Massnahmen zu beschliessen, die speziell für KMU und liberale Berufe bestimmt sind. In der gestrigen Tagesschau nimmt SVFB-Präsident und Ständerat Pirmin Bischof  Stellung und erwähnt auch explizit die Zahnärzteschaft.

31.03.2020

Corona-Erwerbausfall: Wann gibt der Bundesrat eine Lösung für die Selbstständigerwerbenden bekannt?

Die SSO hat zusammen mit dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) und dem Verband der freien Berufe (SVFB) auf allen Ebenen für die Schliessung dieser Lücke plädiert, da die Ungleichbehandlung alle Selbstständigerwerbenden betrifft. Hier die Medienmitteilungen des SVFB

FAQ zu Ferienbezug in Coronazeiten

Was gilt für den Ferienbezug in Coronazeiten? Im Mitgliederbereich unter Recht und Tarife / Arbeitsverträge sind dazu die häufigsten Fragen und Antworten (FAQ) aufgeschaltet. (Login erforderlich)

27.03.2020

Überbrückungskredite beantragen

Der Bund hat eine Übersicht zu den Überbrückungskrediten für Unternehmen online geschaltet. Darin finden Sie praktische Informationen, wie Sie Ihr Gesuch für einen COVID-19-Kredit einreichen können. Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrer Hausbank Kontakt aufzunehmen. Mehr dazu unter: https://covid19.easygov.swiss

Carenow-Plattform

Überall in der Schweiz werden von kantonalen Einsatzleitern freiwillige Fachkräfte gesucht, die über eine medizinische Ausbildung verfügen, und für den Einsatz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus gebraucht werden. Zahnärztinnen, Zahnärzte, und medizinisch geschultes Praxispersonal können sich hier melden: https://carenow.ch/de/

26.03.2020

Anpassung beim Anmeldeverfahren für Kurzarbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat für die Beantragung von Kurzarbeit Vereinfachungen angekündigt. Ebenfalls haben gewisse Kantone bereits Vereinfachungen kommuniziert. Bitte beachten Sie die diesbezüglichen Informationen der zuständigen kantonalen Arbeitsämter. Die Angaben basieren auf dem aktuellen Stand (26.03.2020), zusätzliche Anpassungen aufgrund neuer Informationen durch den Bundesrat bleiben vorbehalten.

Im Mitgliederbereich unter Recht und Tarife haben wir dazu eine Rubrikseite «Anmeldung von Kurzarbeit» eingerichtet, die laufend aktualisiert wird (Login erforderlich).

25.03.2020

Medizinalgüter aus EU weiterhin blockiert

Medizinalgüter aus der EU bleiben weiterhin blockiert. Auch unzählige Zahnarztpraxen sind vom Auslieferungsstopp betroffen. Zahnärzte und Praxispersonal arbeiten nah am Patienten und sind einem grossen Infektionsrisiko ausgesetzt. Radiobericht hören: https://bit.ly/2UiWyUM

Christoph Villiger im Interview mit Telebasel

Welche Zahnbehandlungen sind noch möglich, welche untersagt? Christoph Villiger, Präsident der Zahnärztegesellschaft Basel-Stadt, im Interview mit Telebasel.

24.03.2020

Webinar der DGI: COVID-19 – Herausforderung für die Zahnheilkunde

Morgen um 13.00 Uhr referiert Prof. Dr. med. dent. Zhuan Bian, Dekan der School of Stomatology University of Wuhan, über die Erfahrungen, welche die lokalen Zahnärztinnen und Zahnärzte während des Ausbruchs der Pandemie gemacht haben. Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie DGI lädt interessierte SSO-Mitglieder zur Teilnahme ein: https://www.dgi-fortbildung.de/newsletter/dgi-webinar-covid-19-SSO_OEGI (Das Webinar ist in englischer und deutscher Sprache.)

23.03.2020

Brief an den Bundesrat

Die SSO teilte gestern dem Bundesrat in einem Schreiben ihre grosse Besorgnis um die wirtschaftliche Situation der Schweizer Zahnarztpraxen in der aktuellen Pandemie mit. Es braucht jetzt eine Erwerbsausfallsentschädigung für selbständigerwerbende Zahnärztinnen und Zahnärzte. Ohne solche Massnahmen nimmt die zahnmedizinische Versorgung in der Schweiz gewaltigen Schaden.

23.03.2020

Medienmitteilung: Corona-Pandemie: Behandelt mich mein Zahnarzt noch?

Behandelt mich mein Zahnarzt noch, wenn ich Zahnschmerzen habe? Diese Frage stellen sich derzeit viele Patienten. Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO stellt klar: Wer unter Zahnschmerzen leidet oder einen Zahnunfall hatte, wendet sich an seine Familienzahnärztin, seinen Familienzahnarzt SSO und wird zahnmedizinisch versorgt. Die  komplette Medienmitteilung finden Sie hier (PDF, 37 KB).

Erwerbsausfallsentschädigung

Die SSO steht in Kontakt mit der für die Zahnärzteschaft relevanten Ausgleichskasse Medisuisse. Den SSO-Mitgliedern wird empfohlen, sich laufend auf der Website von Medisuisse zu informieren. Dort finden sie relevante Hilfestellungen. Weitere Informationen und Formulare sind auch erhältlich auf der gemeinsamen Plattform aller Ausgleichskassen: www.ahv-iv.ch

Neue Weisungen des Bundes

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die COVID-19-Verordnung 2 per 21. März 2020 angepasst, insbesondere Art. 10a, Absätze 2 und 3:

(...) Zahnarztpraxen, ist es verboten, nicht dringend angezeigte medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Therapien (Eingriffe) durchzuführen.

Als nicht dringend angezeigt gelten namentlich Eingriffe, die:
a. zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können, ohne dass bei der betroffenen Person Nachteile zu erwarten sind, die über geringe physische und psychische Beschwerden und Beeinträchtigungen hinausgehen; oder
b. überwiegend oder vollständig ästhetischen Zwecken, der Steigerung der Leistungsfähigkeit oder dem Wohlbefinden dienen.

www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20200744/index.html

In den ebenfalls angepassten Erläuterungen wird seitens BAG klar festgehalten: (…) Wie erwähnt, müssen Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser, Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen auf alle nicht dringenden medizinischen Eingriffe verzichten. Dies erfordert, dass alle Akteure des Gesundheitswesens heute Verantwortung übernehmen und Prioritäten für die kommenden Monate setzen. (…) S. 15; (…) Eine abschliessende Liste aller zulässigen medizinischen Eingriffe ist nicht möglich. Es liegt schliesslich in der Entscheidungskompetenz der Gesundheitsfachperson zu entscheiden, ob ein Eingriff notwendig ist oder nicht. (…) S. 16.

www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/massnahmen-des-bundes.html

Kantonszahnärzte haben die Weisungen zum Betrieb einer Zahnarztpraxis während der Covid-19-Pandemie überarbeitet

Die Vereinigung der Kantonszahnärzte und Kantonszahnärztinnen hat ihre Vorgaben zum Betrieb einer Zahnarztpraxis während der Covid-19-Pandemie aktualisiert. Das neue Dokument geht genauer auf die konkreten Handlungsebenen ein, damit Zahnärztinnen und Zahnärzte den geforderten Handlungsrahmen besser abstecken können. Das neuste Positionspapier finden Sie hier. (PDF, 559 KB)

19.03.2020

Coronavirus: Anmeldung von Kurzarbeit

Die SSO empfiehlt ihren Mitgliedern, für die betroffenen Mitarbeiter, welche nicht mehr im bisherigen Rahmen beschäftigt werden können, Kurzarbeit anzumelden. Die Kurzarbeit ist mit dem entsprechenden Formular so schnell wie möglich beim zuständigen kantonalen Wirtschafts- oder Arbeitsamt voranzumelden. Ebenfalls ist die Auszahlung der Kurzarbeitsentschädigung bei der für den Betrieb zuständigen kantonalen Arbeitslosenkasse zu beantragen.

Ausführliche Informationen und Links (Login erforderlich).

16.03.2020

Coronavirus: Ausserordentliche Lage und ihre Auswirkungen auf den zahnärztlichen Betrieb

Der Bundesrat hat die ausserordentliche Lage gemäss Art. 7 des Epidemiengesetzes erklärt und verschärfte Massnahmen ausgesprochen. Die Massnahmen treten am 16.03.2020 per Mitternacht in Kraft und gelten bis 19.04.2020. Die SSO hat dazu ein entsprechendes Informationsschreiben (PDF, 49 KB) verfasst.

Kantonszahnärzte diskutieren Vorgaben zum Praxisbetrieb

Die SSO steht kontinuierlich im engsten Kontakt mit dem Bundesamt für Gesundheit BAG und der Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz VKZS. Das Positionspapier (PDF, 88 KB) gibt den aktuellen Stand der Diskussion (Montag, 16. März 2020, 12.00 Uhr) wieder. Die verbindlichen Vorgaben werden vom BAG respektive vom Bundesrat zu fällen sein. Sobald neue Informationen vorliegen, wird die SSO umgehend orientieren.

12.03.2020

Praxisteam: Aus Angst vor Ansteckung zu Hause bleiben?

Grundsätzlich besteht aktuell für viele Arbeitnehmer die Gefahr einer Ansteckung. Solange keine offizielle behördliche Anweisung vorliegt, besteht die Arbeitspflicht des Mitarbeiters. Bleibt ein Mitglied des Praxisteams der Arbeit aus Angst sich anzustecken fern, gilt dies als unbegründete Arbeitsverweigerung.

Hygienemassnahmen in der Zahnarztpraxis

Erkrankte Personen sollten nicht behandelt und wieder nach Hause geschickt werden. Liegt ein Notfall vor, sind sie an ein Spital zu verweisen. Eine Behandlung von gesunden Patienten sollte grundsätzlich nur mit einer Hygienemaske erfolgen. Bei Lieferengpässen von Hygienemasken sind gemäss Empfehlungen des Robert Koch Instituts (PDF, 466 KB), unter Einhaltung bestimmter Vorsichtsmassnahmen, Hygienemasken mehrmals verwendbar.

09.03.2020

COVID-19: Meldekriterien angepasst

Das BAG hat die Verdachts-, Beprobungs- und Meldekriterien für COVID-19 angepasst.
Aktuelles Merkblatt

06.03.2020

ZZM Zürich stellt den Lehrbetrieb ein

Das Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) der Universität Zürich muss seinen Lehrbetrieb bis am 15. März 2020 einstellen, da sich zu viele Mitarbeitende in Quarantäne begeben müssen. Über die Durchführung von Veranstaltungen ausserhalb des regulären Lehrbetriebs ab 150 Teilnehmenden entscheidet ab sofort ein durch die Universitätsleitung eingesetztes Gremium. Auf der UZH-Agenda gibt es weitere Informationen. Hier informiert die Universität über die Durchführung von Lehrveranstaltungen.

Lieferengpässe bei Schutzmasken

Die SSO hat Kantonsarztämter, Gesundheitsdirektionen, die zuständigen Bundesämter (Bundesamt für Gesundheit, Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung etc.) und den Verband des Dentalhandels kontaktiert. Die Situation präsentiert sich gemäss unseren Abklärungen wie folgt: Der Bund hat die Bestände der Depots aufgekauft. Seinen Lagerbestand verteilt er bereits wieder an die Kantone. Die meisten Kantone wollen Schutzmasken prioritär an Hausärzte und Spitäler ausliefern. Zahnärzte sind oft nicht Teil der kantonalen Pandemiepläne. Nur wenige Kantone stellen Masken für Zahnärzte in Aussicht. Die SSO interveniert hier weiter.

Patientenbehandlung ohne Schutzmaske?

Empfehlungen der Experten sagen: Ohne Schutzmasken sollten Patienten nicht behandelt werden. Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) beschreibt Massnahmen, wie bei Lieferengpässen Masken ressourcenschonend eingesetzt werden können.

Ausreichend Desinfektionsmittel

Es drohen keine unmittelbaren Lieferengpässe. Die Apotheken stellen Desinfektionsmittel in genügender Menge bereit. Viele produzieren mittlerweile selber. Aufgrund der ungewissen weiteren Entwicklung sind Desinfektionsmittel zielgerichtet und haushälterisch einzusetzen.

Risikopatienten erkennen

Damit Zahnarztpraxen Risikopatienten einfacher identifizieren, werden mehrstufige Abfrageverfahren empfohlen. Der Europäische Rat der Zahnärzte (CED) verweist auf das Modell der irischen Gesundheitsbehörde (auf Englisch).

Angeordnete Praxisschliessung im Pandemiefall (Quarantäne)

Das Corona-Virus wirkt sich auf die Erwerbstätigkeit in der Schweiz aus. Davon sind auch SSO-Zahnarztpraxen betroffen. Rund um Arbeitsausfälle in Betrieben im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Virus hat das eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF ein Schreiben verfasst.

05.03.2020

Informationen für Ihre Patienten

Die Kampagne des Bundes «So schützen wir uns» zeigt die aktuell sinnvollen Verhaltensregeln im täglichen Umgang. Und das Inselspital Bern bietet online einen ­Corona-Check an, der als Entscheidungshilfe dient.

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