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Coronavirus – Update vom 22. April 2020

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«Das Schutzkonzept VKZS/SSO ist individuell umzusetzen»


Das gemeinsame Schutzkonzept der Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz (VKZS) und der SSO gibt einen Rahmen für die Wiederaufnahme des zahnärztlichen Betriebs während der Pandemie vor. Das BAG hat mittlerweile mitgeteilt, dass es das Schutzkonzept SSO/VKZS als geeignet erachtet, um das Übertragungsrisiko in den Zahnarztpraxen zu minimieren. Strikte Vorgaben wurden bewusst vermieden. Das Schutzkonzept trägt der individuellen Praxissituation Rechnung. Jeder Praxisinhaber, jede Praxisinhaberin ist selbst verantwortlich, das Konzept in der Praxis umzusetzen und – zum Schutze der Patienten und des Praxisteams – alle nötigen Vorkehrungen zu treffen. Die SSO erarbeitet dazu gegenwärtig ein Merkblatt mit den häufigsten Fragen (FAQ) und ist bestrebt dieses spätestens bis am Freitag bereitzustellen.

 

Corona-Anamnesebogen

Die SSO hat mit Unterstützung der universitären Zahnkliniken ein Muster eines Corona-Anamnesebogens erarbeitet. Alle SSO-Mitglieder können das Muster als offene Word-Datei im Mitgliederbereich der SSO-Website herunterladen. » zum Corona-Anamnesebogen

 

Corona-Erwerbsausfall: SSO und Verband freier Berufe verlangen Nachbesserung

Bislang erhalten nur Selbständigerwerbende Entschädigungen für Erwerbsausfälle, deren AHV-pflichtiges Einkommen im vergangenen Jahr unter 90’000 Franken lag. Diese Regelung schliesst viele Selbständigerwerbende von der Hilfeleistung aus. Deshalb hat die SSO via Ständerat Pirmin Bischof, Präsident des Verbands freier Berufe, auf politischer Ebene interveniert. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) sowie die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) verlangen nun vom Bundesrat die Aufhebung der bestehenden Einkommensgrenze.

 

Schutzmasken

Die SSO hat ein weiteres Schreiben an die Behörden betreffend Schutzmasken gerichtet. Wie viele Schutzmasken in der Schweiz zurzeit verfügbar sind, ist unklar. Die Beschaffungslage scheint sich aber zu entspannen. Die SSO hat die zuständigen Behörden (Bundesamt für Gesundheit, Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung, Armeeapotheke und kantonale Gesundheitsbehörden) erneut aufgefordert, dafür zu sorgen, dass auch die Zahnärzteschaft mit Schutzmasken aus offiziellen Depots versorgt wird. Beim Dentalhandel hat die SSO bereits verschiedentlich nachgehakt. Teilweise haben auch kantonale SSO-Sektionen und Fachgesellschaften die Initiative ergriffen und für ihre Mitglieder Schutzmaterial erworben.

 

Neustart Behandlungen in Zahnarztpraxen und Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

Wie gross die Nachfrage nach zahnärztlichen Behandlungen und Kontrollen ab dem 27. April 2020 sein wird, lässt sich nicht abschätzen. Die SSO macht intensiv Medienarbeit in allen Landesteilen, um der Bevölkerung und den Patienten aufzuzeigen, dass Behandlungen sicher sind. Doch das Einhalten des Schutzkonzepts und die beschränkte Anzahl an Hygienemasken werden die Auslastung der Zahnarztpraxen limitieren. Es wird somit zu Beginn möglicherweise noch nicht das gesamte Praxispersonal benötigt. Jeder Praxisinhaber muss deshalb selber abschätzen, wieviel Personal er braucht. Tatsache bleibt, dass die Kurzarbeitsentschädigung nur für den Teil geltend gemacht werden kann, für welchen aufgrund der aktuellen Situation nicht gearbeitet werden kann. Ist der Arbeitsausfall, insgesamt über sämtliche Mitarbeiter gerechnet, kleiner als 10 Prozent, so erlischt der Anspruch auf KAE.

 

Ständig informiert – dank sso.ch

Auf unserer Website haben wir für Sie Dokumente, Merkblätter, FAQ sowie weiterführende Informationen und Links auf Behörden-Websites zusammengetragen. Schauen Sie auf sso.ch regelmässig vorbei! 

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