FAQs

Wie finde ich meine Mitgliedernummer?
Sie ist auf dem blauen Mitgliederausweis ersichtlich oder kann im SSO-Sekretariat erfragt werden.

Wo erhalte ich Salärrichtlinien oder Arbeitsverträge?
Diese sind im SSO-Shop, Tel. 031 310 20 81, erhältlich oder können im Mitgliederbereich unter « Recht, Tarife » direkt ausgefüllt (Arbeitsverträge) und heruntergeladen werden. Bitte auch Erläuterung zu den Arbeitsverträgen beachten, die an der gleichen Adresse zugänglich sind.

Wo können SSO-Terminkarten bestellt werden?
Beim SSO-Shop oder per Tel. 031 310 20 81.

Müssen die Röntgenbilder dem Patienten ausgehändigt werden?
Wenn der Patient diese verlangt, so sind sie gegen Empfangsbestätigung auszuhändigen. Auf den Röntgenbildern besteht kein Retentionsrecht, sie müssen also auch dem Patienten ausgehändigt werden, wenn er seine Rechnung noch nicht bezahlt hat.

Hat der Patient Anrecht auf seine Krankengeschichte?
Gemäss Datenschutzgesetz hat der Patient Anrecht auf eine Kopie seiner Krankengeschichte. Wenn der Patient die Originale verlangt, so empfiehlt es sich, durch eine Aushändigungsbestätigung die Praxis von der Aufbewahrungspflicht zu entbinden (mittels Unterschrift des Patienten).

Suche eines Fachzahnarztes
Diese können auf der SSO-Homepage unter der Rubrik Zahnarztsuche mittels Suchmaske für den entsprechenden Kanton oder die ganze Schweiz abgefragt werden.

Wie kann ich meinen Eintrag auf der Mini-Homepage ändern oder das Aufschalten einer Mini-Homepage in die Wege leiten?
Im SSO-Mitgliederbereich, unter Internetauftritt kann das entsprechende Formular ausgefüllt und abgesandt werden.

Wo sind Zahnschadenformulare erhältlich?
Diese können beim SSO-Shop gratis bezogen werden.

Ist die Versicherung verpflichtet, den Namen des Vertrauenszahnarztes bekanntzugeben?
Auf Anfrage der SSO hat der eidg. Datenschtzbeauftragte festgehalten, dass der Name des Vertrauenszahnarztes dem behandelnden Zahnarzt bekanntzugeben ist.

Wo erhalte ich die Berufsausübungsbewilligung?
Diese wird von der kantonalen Gesundheitsdirektion erteilt.

Wo kann ich meine Praxis schätzen lassen?
Eine entsprechende Anfrage kann schriftlich (Brief, Fax, Mail) an das SSO-Sekretariat erfolgen. Die mit der Praxisschätzung betraute Person wird dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen und einen Termin vereinbaren.

Wo sind die Lehrverträge erhältlich?
Diese können unter www.lv.dbk.ch heruntergeladen werden oder sind an den DA- Schulen erhältlich.

Kann ein Lehrvertrag gekündigt werden?
Nach Ablauf der Probezeit kann ein Lehrvertrag nur aus gravierenden Gründen gekündigt werden. Dies kann sowohl vom Arbeitgeber wie auch vom Arbeitnehmer nur in Absprache mit dem Lehrlingsamt/Berufsbildungsamt erfolgen.

Muss ich als SSO-Mitglied auch dem Tarifvertrag beitreten?
Jedes SSO-Mitglied ist mit seiner Mitgliedschaft auch dem Tarifvertrag angeschlossen, die Gebühr für die Benützung des Tarifs ist im SSO-Mitgliederbeitrag enthalten.

Was ist die GLN?
Es handelt sich hierbei um die „Global Location Number“, eine Identifikationsnummer, die vom BAG vergeben wird. Medizinalpersonen können diese beim BAG unter der E-Mailadresse medreg@bag.admin.ch bestellen.

Wie verhält sich der Lohn bei einer Lernenden, die die Abschlussprüfung nicht bestanden hat?
Sofern sie weiterhin die DA-Schule besucht ca. Fr. 1'650.– pro Monat, ohne Schulbesuch zwischen Fr. 1'650.– und Minimalansatz des 1. Berufsjahres.

Meine DA wird dieses Jahr 50 Jahre alt. Hat sie nun Anspruch auf 5 Ferienwochen?
Nein, dies ist nach Obligationenrecht nicht vorgesehen.

Wo erhalte ich Unterlagen für die ZSR-Nummer?
Beim Sekretariat SSO, Münzgraben 2, 3000 Bern 8, Tel. 031 313 31 31 oder per Mail: sekretariat@sso.ch

Gilt trotz Teilzeitpensum (z.B. 50 %) 1 Jahr als 1 Berufsjahr?
Nein, bei einem 50 %-Pensum ergeben zwei Berufsjahre à 50 % 1 Berufsjahr à 100 %.

Muss der 13. Monatslohn ausbezahlt werden?
Die Salärrichtlinien sehen die Ausschüttung eines 13. Monatslohnes vor. Dieser kann anteilsmässig auch jeden Monat ausbezahlt werden, wobei das Minimum ohne Anteil 13. Monatslohn nicht unterschritten werden soll. Bei einem unterjährigen Arbeitsverhältnis (z.B. Stellenaustritt vor Jahresende), erfolgt eine anteilsmässige Ausrichtung des 13. Monatslohnes.

Wir haben in unserer Praxis 6 Wochen bezahlte Ferien – der Lohn der DA liegt unter dem vorgeschriebenen Minimum. Ist das zulässig?
Ja, dies ist möglich, da die Lohnrichtlinien auf 42 Arbeitsstunden pro Woche bei 4 Wochen Ferien basieren.

Wie berechnet sich der Stundenlohn?
Monatslohn (brutto) x 13 : 52 : Anzahl Wochenstunden der Praxis, z.B. 42 = Stundenlohn + Ferienzuschlag (bei 4 Wochen = 8,33 %, bei 5 Wochen = 10,64 % und bei 6 Wochen = 13,04 %) und eventuell auf freiwilliger Basis ein Feiertagszuschlag von 2 %.

Wie berechnet man den Ferienanteil pro rata?
4 Wochen Ferien entsprechen 20 Arbeitstagen : 12 Monate = 1,66 Ferientage pro Monat, bei 5 Wochen Ferien 25 Arbeitstage : 12 Monate = 2,08 Ferientage pro Monat x Anzahl gearbeitete Monate.

Betriebsferien? Ferienwünsche? Kurzfristige Ferien?
Mindestens zwei Ferienwochen müssen zusammenhängend gewährt werden. Die Festsetzung der Ferien erfolgt entsprechend den Anweisungen des Arbeitgebers, wobei er möglichst auf die Wünsche des Arbeitnehmers Rücksicht nehmen sollte. Betriebsferien sind möglich und für die Angestellten verbindlich. Dieses müssen aber rechtzeitig (2–3 Monate zum Voraus) angekündigt werden.

Wie verhält es sich mit Überstunden?
Erfordert der Arbeitsanfall Überstunden, so sind diese zu leisten. Allerdings empfiehlt es sich, dem Praxisinhaber regelmässig (monatlich) eine Liste der geleisteten Überstunden vorzulegen und explizit sein Einverständnis einzuholen. Überstunden können, soweit das so vereinbart ist, kompensiert oder ausbezahlt werden.

Arbeitsschluss am Tag vor einem Feiertag?
Ein Anspruch des Arbeitsnehmers besteht nicht. Der Arbeitgeber ist frei, die Arbeitszeiten für diesen Tag festzulegen.

Wie verhält es sich mit dem PA-Zuschlag?
Dieser ist nur voll geschuldet, wenn die PA mindestens zu 80 % als PA tätig ist, ansonsten ist eine Reduktion des Zuschlages möglich.

Kann eine PA auch auf Umsatzbasis arbeiten?
Nein, dies ist nicht gestattet.

Kann eine DH auf Umsatzbasis arbeiten? Gibt es Verträge hierfür?
Es wird auf das Leistungslohnsystem DH + verwiesen (Internum 6/2008, Seite 160), spezielle Verträge gibt es nicht.

Wie steht es mit der Entschädigung beim Notfalldienst?
Notfalldienst an Wochentagen wird nicht speziell entschädigt, ausser er erfolgt abends nach 23:00 Uhr (Zuschlag 25 %). Arbeitseinsätze in der Praxis an Sonn- oder Feiertagen werden mit einem Zuschlag von 50 % entlöhnt. Pikettdienst ausserhalb der Praxis wird nicht entschädigt.

Wie viele Fortbildungstage hat eine DA/PA usw. zugute?
Entsprechend den Empfehlungen sollen einer DA 2 Tage, einer DH 3 Tage und einem Zahnarztassistenten 5 Fortbildungstage gewährt werden.

Wie steht es mit dem Anspruch auf Freitage bei Wohnungswechsel, eigener Hochzeit, Todesfall in der Familie usw.?
Diese Situation ist nicht gesetzlich geregelt, die SSO empfiehlt – entsprechend den Erläuterungen zum Vertrag – bei Heirat 2 freie Tage, bei Wohnungswechsel 1 freier Tag, bei Todesfall im engeren Familienkreis ebenfalls 1 freier Tag. Hierbei handelt es sich nur um Richtlinien, der Arbeitgeber ist in seiner Entscheidung frei.

Meine DA ist im Stundenlohn angestellt. Hat sie bei eigener Krankheit Anspruch auf Lohn?
Ja, soweit sie an den betreffenden Tagen üblicherweise gearbeitet hätte. Das OR regelt die Lohnfortzahlung bei Krankheit.

Das Kind meiner DA ist erkrankt. Hat sie nun Anrecht auf „Kranktage“?
Ja, bei Personen mit Familienpflichten wird die Krankheit des Kindes wie eine eigene Krankheit betrachtet. Maximal sind, gegen Vorlage eines Arztzeugnisses, 3 Abwesenheitstage möglich. Während dieser Zeit ist der Lohn geschuldet wie bei eigener Krankheit.

Diese Seite drucken