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Coronavirus – Update vom 25. März 2020

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Vereinfachter Kreditbezug für Unternehmen


Ab morgen können Unternehmen per Notverordnung vereinfacht Kredite beziehen, so Bundesrat Maurer an der heutigen Pressekonferenz. Bis 500'000 Franken bürgt der Bund komplett, Zins muss keiner bezahlt werden. Zahnarztpraxen können so die Liquidität erhalten, auf die sie angewiesen sind. Zudem wird die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit von drei auf sechs Monate verlängert. Noch nicht entschieden ist hingegen die Frage, ob und wie selbständigerwerbende Zahnärztinnen und Zahnärzte Anspruch auf Erwerbsausfallsentschädigung (EO) haben. Die SSO hat bereits am vergangenen Sonntag beim Bundesrat interveniert und Forderungen gestellt. Die SSO arbeitet zudem aufs Engste mit anderen Fachverbänden der Wirtschaft zusammen und steht in Kontakt mit eidgenössischen Parlamentariern.

 

Mietrecht: Welche Folgen haben die angeordneten Betriebseinschränkungen?

Haben Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Praxisräume mieten, Anrecht auf eine Mietzinsreduktion resp. auf eine Befreiung der Mietzinszahlpflicht? Die Rechtslage ist unklar.  Deshalb ist es wichtig, dass beide Partner aufeinander zugehen und Lösungen suchen, die im Interesse beider liegen. Gefragt sind individuelle vertragliche Lösungen wie etwa Stundungen, Ratenzahlungen oder eine Verlängerung des Mietverhältnisses unter Gewährung eines Teilerlasses des Mietzinses. Derartige Vereinbarungen zwischen Vermieter und Mieter sind unbedingt schriftlich festzuhalten. Link: https://www.hev-schweiz.ch/info/faqs-corona-und-eigentum/

 

Treuhänder informieren Zahnarztpraxen zu betrieblichen Fragen

Treuhandfirmen wie B&A Treuhand oder Inspecta, die zahlreiche SSO-Zahnarztpraxen betreuen und beraten, versorgen in diesen Tagen ihre Kunden regelmässig mit zusätzlichen praxisrelevanten Informationen rund um die betrieblichen Auswirkungen zur COVID-19-Epidemie. Die SSO empfiehlt jedem Praxisinhaber, mit seinem Treuhänder in Kontakt zu treten!

 

Leistungspflicht der IV bei kieferorthopädischen, kieferchirurgischen Leistungen angepasst

Stationäre kieferchirurgische Eingriffe werden normalerweise erst kurz vor dem 20. Altersjahr des Versicherten durchgeführt. Da die Leistungspflicht der IV bei medizinischen Massnahmen nur bis zum 20. Altersjahr des Versicherten gegeben ist, hat das Bundesamt für Sozialversicherung BSV für die Zeit der ausserordentlichen Lage folgende Regelung erlassen: 

Bei bereits verfügten kieferchirurgischen/kieferorthopädischen Eingriffen bleibt die Leistungspflicht der IV auch bei über 20-jährigen Versicherten bestehen, sofern der Eingriff innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung der ausserordentlichen Lage durchgeführt wird.

Gleiches gilt für während der Zeit der ausserordentlichen Lage neu bei der IV-Stelle eintreffende oder pendente Anträge auf kieferchirurgische/kieferorthopädische Leistungen. Auch sie müssen innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung der ausserordentlichen Lage durchgeführt werden, sofern der Versicherte in der Zwischenzeit das 20. Altersjahr überschreitet. Diese Anträge können von der IV-Stelle weiterhin bearbeitet und die Leistungen können zugesprochen werden, sofern alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

 

Kurzarbeit: Erleichterte Entschädigung

Der Bundesrat hat anlässlich seiner Medienkonferenz von letztem Freitag diverse Erleichterungen bei der Entschädigung von Kurzarbeit angekündigt. Der SSO-Rechtsdienst hat die Änderungen in einem Informationsblatt zusammengetragen.

 

Corona-Massnahmen: Online-Dossier SSO

Welche Folgen haben die behördlichen Auflagen für den zahnärztlichen Betrieb? Welche Bestimmungen wurden neu in Kraft gesetzt. In unserem Online-Dossier (https://www.sso.ch/home/coronavirus.html) finden Sie laufend neue Informationen.

 

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